In den anspruchsvollen Umgebungen der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigung sind Metallsensoren so konzipiert, dass sie kritische Funktionen wie die Überwachung des strukturellen Zustands, die Komponentenprüfung und die Sicherheitskontrolle erfüllen. Diese Sensoren müssen unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren, wie beispielsweise bei starken Temperaturschwankungen, hoher Vibration und Strahlenbelastung. Wirbelstromsensoren werden beispielsweise für die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) eingesetzt, um Oberflächen- und Unterflächenrisse in Flugzeugturbinenschaufeln und Rumpfstrukturen zu erkennen. Laut Daten aus Wartungsprotokollen großer Fluggesellschaften hat sich dadurch die Zahl ungeplanter Wartungseinsätze um mehr als 25 % verringert. Der Luftfahrtsektor des Metallsensormarktes hatte 2023 einen Wert von rund 950 Millionen USD. Laut dem Commercial Market Outlook von Boeing 2023 wird eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 5,8 % erwartet, was den Markt bis 2030 potenziell auf 1,4 Milliarden USD bringen könnte, angetrieben durch steigende Flugzeugproduktionsraten. Ein bemerkenswertes kooperatives Projekt im Jahr 2024 umfasste einen führenden Sensorhersteller und eine Raumfahrtbehörde, die gemeinsam eine neue Generation strahlungsresistenter, leichter Näherungssensoren für den Einsatz in Satelliten-Aussetzmechanismen und Fahrzeugen zur Mondexploration entwickelten. Die Zukunft der Messtechnik in der Luft- und Raumfahrt nimmt Kurs auf vollständig integrierte digitale Zwillinge, bei denen Metallsensoren kontinuierlich Echtzeitdaten an virtuelle Modelle physischer Anlagen liefern, um vorausschauende Wartung zu ermöglichen. Eine 2024 von der International Air Transport Association (IATA) veröffentlichte Studie zeigte, dass 60 % der Mitgliedsfluggesellschaften bereits Investitionsprogramme eingeleitet haben, um innerhalb der nächsten drei Jahre intelligente Sensornetzwerke zur kontinuierlichen Komponentenüberwachung einzurichten. Gleichzeitig wird die Nutzung in der Verteidigung für Grenzsicherung und die Detektion von Blindgängern beschleunigt weiter verbreitet; seit 2022 ist ein Anstieg der Beschaffungsverträge für fortschrittliche Systeme zur metallischen Objekterkennung um 22 % zu verzeichnen, was den gestiegenen globalen Sicherheitsprioritäten Rechnung trägt.